2017 Life Bible

#Recognize the Danger

Vorwort

TANZT DU NOCH ODER MARSCHIERST DU SCHON. MARSCHIERST DU NOCH ODER TANZT DU SCHON?

Willkommen in der Zeit zwischen den Zeiten. Aus dem Ausatmen wird ein Durchatmen wird ein gieriges Einsaugen des Lebens. Im goldenen Zeitalter steht alles auf dem Spiel, man tanzt die Nächte durch auf dem Vulkan, mit nackten Füßen, schrill, schnell, radikal, exzessiv, exaltiert und verrucht. Das trotzige Credo der *Bohème Sauvage*: „Jetzt erst recht.“

Die neue, große Freiheit sie ist so bunt und laut, als wüsste sie, dass ihr Kerkermeister im Morgengrauen schon wartet. Jazzclubs, Bluesclubs, Expressionismus, Surrealismus, Aufklärung und Emotion, Frivolität, Provokation. Kurze Röcke, kurze Haare, starke Frauen, weiche Männer mit schweren, nachtschwarzen Augen: in der Manege des Mitternachtszirkus ist für alle Platz, die sich bislang nicht trauten, gesehen zu werden.

Exzentrische Nachtschattengewächse bevölkern als Phantasmagorien das bizarre Amüsement, die Lost Generation pendelt zwischen Lebenshunger und Pessimismus. Wir wollen spielen, schaffen, alles muss raus, auch die Ängste, die alten und die neuen.

Burlesque, Fetisch und Baroque treffen auf Dragqueens, Clowns und Freaks. Das Leben ist wie ein Marathon, man muss die Nerven haben, zu bleiben. Arno Billing singt im Cabaret Bizarre das lila Lied: „Wir sind nun einmal anders als die andern, die nur im Gleichschritt der Moral geliebt“. Es schreit um Menschenrechte, um die Erlösung von den Fesseln. „Es gibt keine Wunder, außer denen, die man sich selbst bereitet“, antwortet Malerin Tamara de Lempicka sanft. Josephine Baker tanzt mit dem Grossen Gatsby, Marlene Dietrich schweift mit Dr. Mabuse durch Metropolis. Let’s swing it, baby!

Sex, Rausch, Dekadenz. Das Leben, das gefeiert wird, kann so schnell, so sinnlos verschwendet werden im blinden Taumel der Vergnügungen. Passt darauf auf. Für euch selbst, für alle anderen. Denn nicht jedem gefällt, was ihr treibt, selbst wenn eure Freiheit gerne auch für alle gilt, gelten soll, gelten muss.

Könnt ihr sie schon hören? Im Gleichschritt, im Gleichmarsch, im Gleichmachen, Gleichschalten, im Auslöschen. In Reih und Glied. Es ist eine goldene Zeit, doch voller Widersprüche, voller Extreme. Bleibt wach und wachsam, ihr wilden, trotzigen Kinder, und verschließt eure Augen nicht, auch wenn ihr müde seid und satt. Lasst euch von den Tyrannen nicht täuschen. Gold rostet nicht, sagt man. Aber wer es nicht pflegt, setzt selbst einen brauen Schimmer an.

– Janina Lebiszczak

„ES IST MEIN WUNSCH,
SIE DARAN ZU ERINNERN,
DASS ICH STETS DAVON ÜBERZEUGT WAR UND NOCH
IMMER DAVON ÜBERZEUGT BIN, DASS EIN KÜNSTLER,
DER MIT GEISTIGEN WERTEN
LEBT UND UMGEHT,
ANGESICHTS EINES KONFLIKTS,
IN DEM DIE HÖCHSTEN WERTE
DER HUMANITÄT UND ZIVILISATION AUF DEM SPIEL STEHEN,
SICH NICHT GLEICHGÜLTIG VERHALTEN KANN.“

– Picasso, Dezember 1937

Vorwort

ERKENNE DIE GEFAHR

Weltweit wissen 46 Prozent der HIV-positiven Menschen nichts von ihrer Infektion. Das hat weitreichende Folgen für den einzelnen Menschen, für die HIV-Pandemie insgesamt. Nur eine frühe Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung der infizierten Person diese bewirkt eine annähernd gleich hohe Lebenserwartung wie bei Nichtinfizierten in menschenwürdiger Verfassung. Weiters bedeutet eine hohe Anzahl an therapierten Menschen eine Eindämmung der Weiterverbreitung des Virus. Verknappt: Je mehr HIV-positive Menschen eine Therapie in Anspruch nehmen, desto weniger Neuinfektionen finden statt. Was nur funktioniert, wenn jeder seinen Immunstatus kennt.
Unser Appell deshalb: Know your Status! Ein HIV-Test ist unkompliziert und gibt Gewissheit.

#RecognizeTheDanger

Trotzdem werden die kostenlosen Testmöglichkeiten oft nicht wahrgenommen. Stigmatisierung, Diskriminierung und sozialer Abstieg durch den offenen Umgang mit der HIV-Infektion sind keine Seltenheit. Der eigene Immunstatus wird verdrängt. Doch im Ausblenden liegt die eigentliche Gefahr. Eine Gefahr für uns alle. Auch wenn
der ungeschonte Blick auf uns, auf andere schmerzt  ist er doch unsere Menschenpflicht. Nur Selbsterkenntnis und Solidarität kann unsere Welt, unsere Werte noch davor bewahren, ausgelöscht zu werden. Das Leben, wie wir es gewohnt sind, ist dabei aus den Fugen zu geraten. Nicht nur im Bereich der eigenen Gesundheit muss deshalb mehr Bewusstsein geschaffen werden. Dieser Umstand hat mich dazu inspiriert, das kreative Motto des Life Ball 2017 einem besondere und sehr aktuellem Thema zu widmen.


Die ideologische Spannweite in der Gesellschaft hat sich verschoben. Selbstverständlichkeiten wie Nächstenliebe und Toleranz werden verlacht. Wer vor diesem Umstand warnt, wird bedroht, beschimpft, mundtot gemacht. Lügen werden ohne Scham in die Welt gesetzt, Neid und Hass geschürt. Menschen, die anders aussehen, anders lieben, anders glauben, aus anderen Ländern kommen, werden als minderwertig bezeichnet ungeniert, im Netz, auf unseren Straßen. Menschen verachten Menschen.
Die Zeichen der Zeit, wir kennen sie. Bereits Ende der 1920er Jahre, Anfang der 1930er Jahre konnte man die Anzeichen für das drohende Unheil spüren, auch damals versteckte es sich hinter schönen Masken und leeren Versprechungen. Das Erscheinungsbild des Rechtsextremismus hat sich gewandelt. Dem Image des „Ewiggestrigen“ wurde ein modernes Gewand mit einem zeitgemäßen Lifestyle überzogen. So wie damals sahen viele weg, manche aus Angst, manche aus Bequemlichkeit, manche aus kurzsichtigem Egoismus. Jetzt ist es an uns zu agieren. Öffnen wir die Augen und blicken wir der Gefahr ins Gesicht, nur so können wir rechtzeitig handeln für unsere Gesellschaft, für unsere Gesundheit, für unsere Zukunft.

ES LIEGT NUN AN UNS. SEIEN SIE MUTIG, BLEIBEN SIE STARK.

Ihr Gery Keszler

Mag. Christian Kern
–Bundeskanzler

GEMEINSCHAFT MACHT STARK

Was wir aus dem Rückblick lernen können, für die Gegenwart und die Zukunft: Nicht zuschauen, wenn eine Gesellschaft auseinander driftet. Wir müssen klar machen, dass Gewalt, die aus Worten rasch Taten macht, keinen Platz bei uns hat. Dafür sorgen, dass Hass kein Mittel der Auseinandersetzung sein kann, dass es keine Toleranz für Hetze gibt. Erklären, dass das Schüren von Angst immer der Gegner von klugen Lösungen ist.
Gemeinschaft entsteht nur durch Solidarität von allen, die daran teilhaben, durch gegenseitige Achtung und Respekt, durch einen gerechten Anteil und eine faire Chance für jede und jeden, durch ein friedliches Miteinander. Wer diskriminiert, stellt sich selbst ins Out. Konstruktionen, in denen das „Wir“ immer die Anderen, Ablehnenswerten und Unerwünschten braucht, sind gefährlich. Das ist das Spiel der Demagogen.
Das „Wir“ in einer guten Gemeinschaft ist unteilbar und nimmt alle mit, es macht uns alle miteinander stark. Dazu gehört, dass man leben kann, wie man will und lieben kann, wen man will. Der Life Ball ist ein buntes und fröhliches Fest, das dieses „Wir“ in einer Gemeinschaft für alle jedes Jahr hochleben lasst. Danke dafür!

#RecognizeTheDanger

Dr. Reinhold Mitterlehner
–Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

MITEINANDER LEBEN, NICHT GEGENEINANDER!

Unser aller Aufgabe ist es, aus der Geschichte zu lernen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Auch in der heutigen Zeit müssen wir stets wachsam sein und entgegenwirken, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, materiellen Situation oder persönlichen Neigungen gegeneinander ausgespielt werden.
Hinsehen statt wegschauen erfordert Mut und Zivilcourage. Das fängt bereits mit einem veränderten Sprachgebrauch an zuerst kommt das Wort, dann die Tat. Umso wichtiger ist es, dass wir keine Kultur der Gleichgültigkeit entstehen lassen und uns gemeinsam gegen eine Polarisierung der Gesellschaft stellen.
Der frühere deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat einmal gesagt: „Lernen Sie miteinander zu leben, nicht gegeneinander“, nach diesem Prinzip sollten wir handeln und für Frieden, Freiheit, Solidarität und gegenseitigen Respekt eintreten. Von dieser Philosophie wird auch der Life Ball getragen, der heuer einmal mehr dazu beiträgt, diese Werte von Wien aus, in die Welt zu transportieren.

#RecognizeTheDanger

Renate Brauner
–Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft und Internationales

METROPOLE DES RESPEKTS

Eine Metropole wie Wien ist immer Brennpunkt demokratiepolitischer und sozialer Auseinandersetzungen. Wir alle müssen Tag für Tag die richtigen Schritte in dieser Auseinandersetzung setzen: Hilfe für die Mitmenschen im täglichen Leben, das Aufzeigen von Hass im Internet, couragiertes Auftreten, wenn jemandem Unrecht geschieht, das Vertreten einer klaren, menschenfreundlichen Haltung zu jeder Zeit. Nur so ist eine positive Entwicklung möglich.

Wien steht seit jeher für eine Politik, die positiv und mit klaren Vorstellungen in die Zukunft blickt und Platz bietet für alle, egal wie sie denken, leben und lieben wollen. Das schätzen die Wienerinnen und Wiener und gestalten diese Stadt, die oft Gegenpol ist für viele kurzfristigen Populismen, zu einem prosperierenden Ort, an dem sich alle wohl fühlen können. Der Life Ball, der nicht ohne Grund im Wiener Rathaus stattfindet, wird auch 2017 ein besonderer Ausdruck dieses Lebensgefühls und dieser Haltung sein, und wird aus Wien in die ganze Welt strahlen, worauf ich sehr stolz bin.

#RecognizeTheDanger

Matti Bunzl
–Direktor Wien Museum

AKTUELLE BRISANZ

Ohne Frage ist der Life Ball mittlerweile eine Institution Europas größtes Charity Event im Kampf gegen HIV und AIDS. Jede Ausgabe ist schriller, bunter, gewagter als die Vorherige. Karten sind die „hottest Tickets in Town“.

Aus historischer Sicht ist der Life Ball aber noch wesentlich mehr. Seine Gründung im Jahr 1993 war ein fundamentales Zeichen auf dem Weg in eine tolerante und offene Gesellschaft. Denn der Life Ball stand von Anfang an für einen ungezwungenen Zugang zum Thema Sexualität und war damit auch Anbruch einer neuen Ära in der österreichischen Sexualitätsgeschichte. Sexualität wurde nicht mehr als etwas zu Verschweigendes erachtet, sondern thematisiert, kultiviert und dadurch geradezu salonfähig. Nicht zuletzt hatte diese Entwicklung eine nachhaltige Auswirkung auf den gesellschaftlichen Umgang mit Homosexualität.

Die Jahrzehnte vor dem Life Ball waren vom Versuch des Staates charakterisiert, die öffentliche Sphäre von Kontamination durch Homosexualität zu schützen. Bis 1971 geschah dies durch das Totalverbot, konkret § 129 I b, der „Unzucht wieder die Natur mit Personen desselben Geschlechts“ unter Strafe stellte. Nach seiner Abschaffung waren es eine Reihe neuer Gesetze, §§ 220 und 221, die „Werbung“ für und „Verbindungen zur Begünstigung“ von Homosexualität verbaten, um die Reinheit der Öffentlichkeit auch weiterhin zu bewahren.

In diesem Kontext verstand es sich von selbst, dass lesbisch / schwule Politik und Sozietät abseits der Machtzentren existierte. Die HOSI nannte sich Initiative, um nicht als Verein anzuecken; die Rosa Lila Villa war ein besetztes Haus.

Mit dem Life Ball wurde alles anders. Er fußte natürlich auf dem vorangegangenen Aktivismus, wie auch auf der sozialmedizinischen Tradition Österreichs. Trotzdem war seine Leistung eine gewaltige. Als erste homosexuelle Veranstaltung und Organisation (denn so wurde der Life Ball eindeutig verstanden, auch wenn er sich in vorbildlicher Weise gegen jeden Partikularismus verwahrte) eroberte er das Wiener Rathaus, eine Ikone staatlicher Macht und öffentlicher Repräsentanz. So wurde das Event zum Vorreiter für die sexuelle Öffnung und Pluralisierung von Wien und Österreich, machte Regenbogenparade, eingetragene Partnerschaften und Conchita möglich.

Diese Errungenschaften gilt es nicht nur zu bewahren, sondern auszubauen, gerade in einem Moment, in dem antipluralistische Kräfte damit antreten, das Rad der Zeit zurückdrehen zu wollen. In diesem Sinn könnte der Life Ball aktueller nicht sein.

#RecognizeTheDanger

Oliver Rathkolb
–Historiker, Universitätsprofessor für Zeitgeschichte an der Universität Wien

RÜCKKEHR DER 1930er JAHRE?

Viele Beobachter der politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 sehen Parallelen zu den 1930er-Jahren: Bankenpleiten und Angst vor einem globalen Börsen- und Bankendesaster wie 1929, steigende Arbeitslosigkeit, tiefgreifende Zukunftsängste, Spaltungstendenzen in Arm und Reich, Misstrauen gegenüber etablierten Parteien und dem parlamentarischen System verbunden mit steigender Sehnsucht nach einem starken „Führer“, der alle Probleme beseitigt, und dem Aufstieg radikaler rechtspopulistischer Gruppierungen.

Gleichzeitig boomt, getrieben von der digitalen Revolution, die Unterhaltungs- und Freizeitindustrie. Ist dies ein Rückzug auf schrankenlose Freizeit ohne zwischenmenschliche Solidarität und demokratische Kultur, die sich auch der Minderheitenrechte annimmt? Natürlich gibt es Unterschiede,  die sozialen Netzwerke, gerade in Europa, sind deutlich stärker gewebt als in den 1930er-Jahren, ganz zu schweigen von den heute wesentlich besseren Lebensbedingungen und einer starken demokratischen Öffentlichkeit.

Der britische Historiker Ian Kershaw hat sein jüngstes Buch mit „To Hell and Back. Europe 1914-1949“ („Zur Hölle und zurück“) betitelt. Europa und die Welt waren im 20. Jahrhundert zwei Mal in der Hölle und dazwischen in der Vorhölle: Wohin wir im 21. Jahrhundert gehen, entscheiden wir letztlich selbst.

#RecognizeTheDanger

Robert Dornhelm
–Film-Regisseur

ZWEI SEITEN DER MEDAILLE

Beim Betrachten der Collagen, die den Life Ball 2017 optisch und thematisch umrahmen sollen, fühle ich mich als Mensch und Künstler gleichermaßen herausgefordert. Denn die Kombination der bildnerischen Konzepte von Otto Dix und Leni Riefenstahl illustrieren zwei Seiten ein und derselben Medaille, der Medaille „Kunst“. Beide gelten als Schöpfer einer höchst individuellen „Ästhetik“.
Leni Riefenstahl stellte sich mit ihrer Kunst in den Dienst der Propaganda für ein menschenverachtendes Regime. Otto Dix stellte sich gegen die Herrschenden und riss ihnen mit seiner Kunst quasi die „kaiserlichen Kleider“ vom Leib.

„Der Maler ist das Auge der Welt. Der Maler lehrt die Menschen sehen, das Wesentliche sehen, auch das, was hinter den Dingen ist“, hat Dix einmal gesagt. Mit seinen drastischen Gesellschafts- und Kriegsbildern wurde er in den 1920er Jahren zum Wegbereiter einer sogenannten „neuen Ästhetik“, die mit „Schönheit“ nichts im Sinn hatte, sondern kritisch und karikierend auf die Zustände in der Weimarer Republik reagierte mit einem untrüglichen Gespür für die Bedrohungen seiner Zeit.

Alles in allem nimmt es also nicht Wunder, dass Otto Dix und seine Kunst von den Nazis als „entartet“ angesehen und verboten wurden, womit ich zu Leni Riefenstahl kommen möchte, mit deren Bildsprache ich mich als Filmemacher naturgemäß näher auseinandersetzte.

Es ist nahezu unmöglich, Riefenstahl’s meisterliches handwerkliches Können und ihre kalkulierte Selbstinszenierung als politisches Unschuldslamm gesondert zu betrachten: Wer sie als Künstlerin lobt, macht sich fast automatisch totalitärer Tendenzen verdächtig.

Aber gerade deshalb erscheint es mir heute, in einer Zeit der Omnipräsenz von optischen Reizen und visuellen Massenmedien notwendig, sich mit dieser widersprüchlichen Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Ob ein „böser“ Film „gute“ Kunst sein kann zählt seit Leni Riefenstahl zu den bestimmenden Fragen in der Debatte rund um das Phänomen einer „Massenkultur“. Von Ridley Scott über „Star Wars“ bis zur Werbung finden sich popkulturelle Verweise auf die „Riefenstahl-Ästhetik“.

Sie hat Bilder gemacht, in denen der Aspekt des Schönen für sie so vorherrschend war, dass sie meinte, das Ästhetische an die Stelle des Moralischen setzen zu können. Mit ihrem Anspruch auf „wertfreie“ Ästhetik inszenierte sie ihre Parteitagsfilme im Dienst der Nationalsozialisten zu Ornamenten aus Menschenmassen und auch die athletischen Körper der Olympioniken stilisierte sie zu einer Art „Triumph des Willens“.

Sie hat nie verstehen wollen, dass es sehr wohl eine Bedeutung hatte, welche Ideologie sie mit ihren effektvoll gefilmten Lichtdomen und dynamisch geschnittenen Menschenkolonnen ästhetisierte und warum man sie für deren Massenwirksamkeit mitverantwortlich machte.

Es muss daher als „Triumph der Menschlichkeit“ gefeiert werden, dass die Mittel von Leni Riefentstahls Ästhetik, konterkariert durch optische Zitate des schillernden Gesellschaftskritikers und genialen Dandys Otto Dix  in den Dienst des Life Balls gestellt werden, der die Rechte der Menschen auf Individualität und Diversität, auf Respekt und Toleranz hochhält.

#RecognizeTheDanger

Werner Michael Schwarz
–Kurator Wien Museum

DIE BILDER SIND STARK

Die Zeit der Zwanzigerjahre hat starke Bilder hinterlassen: Marlene Dietrich, lasziv und herausfordernd in Joseph von Sternbergs Spiel. lm „Der blaue Engel“, Tamara de Lempickas Selbstporträt im grünen Bugatti, gegenläufig in der Bewegung von Dynamik und Stillstand, die skandalumwitterte Tänzerin Anita Berber in den Augen des Malers Otto Dix, mit blutrotem Mund, blassem Teint, schwarz umrandeten Augen, verletzt und verletzend, Madonna und Femme Fatale.

Otto Dix hat in seinem Großstadt Triptychon seinen Blick auf die Zeit im harten Aufeinandertreffen von Gegensätzen und Widersprüchen xiert: Die exaltierten und grellen Vergnügungen der Reichen und Gewinner konfrontiert er mit der anderen Realität der „Goldenen Zwanziger Jahre“, mit an Brueghel angelehnten Kriegskrüppeln, Straßenprostituierten und ausgemergelten Arbeiterfrauen hinter fensterlosen Ziegelwänden.

Die Zeit ist visuell wie nie zuvor. Kunst und technische Bildmedien in infiltrieren einander, illustrierte Zeitungen, Plakate und insbesondere Kino sind massenhaft verfügbar und in den Großstädten omnipräsent.

Die Bilder sind stark, weil sie sich in ihrer Darstellung der Ambivalenz, im Ausloten von Freiheiten, in gesellschaftlicher Provokation und sozialer Kritik gegen starke Tendenzen der Uniformierung, Simplifizierung und Exklusion behaupten müssen. Sie eröffnen neue Perspektiven auf Körper, Sexualität und Geschlecht, konfrontieren die traditionelle Moral, integrieren gegenläufige Erfahrungen, den Krieg, das Überleben, die wirtschaftliche Not, die neuen Möglichkeiten sozialer, kultureller und künstlerischer Emanzipation.

Die Bilder sind stark, weil sie von der Möglichkeit einer anderen Geschichte erzählen: In der nach der Weltwirtschaftskrise und der mangelnden Bereitschaft der Eliten, dieser entgegen zu steuern, nicht jene die Oberhand gewinnen, die mit Angst, sozialem Ausschluss, Gewalt, Unterordnung und der Demonstration eingebildeter Stärke Stimmung und Politik machen, und die schließlich Europa und die Welt in das Fanal des Zweiten Weltkrieges und der Shoah führen.

#RecognizeTheDanger

Dr. Danielle Spera-Engelberg
–Direktorin Jüdisches Museum Wien

OPTIMISTEN HABEN EIN BESSERES LEBEN

Wie lange wartet man ab? Welche Signale soll man ernst nehmen? Wie nimmt man am besten wahr, wann die Zeit gekommen ist, um aufzustehen und zu reagieren? Diese Frage beschäftigt uns in unserer Forschungs- und Ausstellungstätigkeit immer wieder. Vor allem, wenn wir mit Zeitzeugen sprechen. Was muss alles geschehen, bis man sich entscheidet, Abschied von seiner geliebten Heimat zu nehmen und alles hinter sich zu lassen, was einem einmal gehörte? „Es ist doch ohnehin noch auszuhalten, und so schlimm wird es wohl nicht werden … .“ Unter diesem Gesichtspunkt sind in den 1930er-Jahren viele Wiener Jüdinnen und Juden in ihrer Stadt geblieben, auch wenn die Vorzeichen schon mehr als greifbar waren und es sich erahnen ließ, was auf Andersdenkende, auf die jüdische Gemeinde oder auf Minderheiten zukommen würde.

„Meine Eltern konnten und wollten es nicht wahrhaben. Als sie realisierten, was geschieht, war es schon zu spät.“ Solche und ähnliche Antworten begegnen uns im Gespräch mit den leider immer weniger werdenden Zeitzeugen. Andere wiederum waren sicher, dass gerade ihnen nichts geschehen würde, verstanden sie sich doch kraft ihres Einsatzes für Österreich als Patrioten. Eines der berührensten Objekte, die wir in diesem Zusammenhang in der Dauerausstellung „Unsere Stadt“ im Jüdischen Museum Wien präsentieren, ist klein und auf den ersten Blick unscheinbar. Dennoch vermittelt es exakt diesen brisanten Aspekt. Es ist eine Visitenkarte, auf deren Rückseite zu lesen ist: „Liebe Dora! Komme sofort! Wir wurden abgeholt! Papa.“ Diese mit Bleistift hastig geschriebene Nachricht stammt von Hermann Hostowsky. Der 1877 geborene Berufsoffizier hatte im Ersten Weltkrieg an vorderster Front für „seinen“ Kaiser Franz Joseph und für sein Vaterland gekämpft, das er unter keinen Umständen verlassen wollte. Hostowsky war evangelisch, doch für die Nazis blieb er Jude. Als er abgeholt wurde, schrieb er noch die verzweifelte Notiz an seine Tochter. Am 30. März 1943 wurden Hermann und seine Frau Klara nach Theresienstadt gebracht. Ende Oktober 1944, drei Monate vor der Befreiung von Auschwitz, wurden Hermann und Klara Hostowsky dorthin deportiert und wenig später nach der „Selektion“ in den Gaskammern ermordet.

Kann sich die Geschichte wiederholen? Hoffentlich niemals wieder in dieser Form. Doch erleben wir ein kontinuierliches Erstarken des rechten Randes in vielen Teilen der Welt. Populisten mit einfachen Slogans übernehmen die Macht. Was wir alle dagegen tun können? Wachsam sein und gleichzeitig nicht pessimistisch. Das Judentum musste sich im Lauf seiner Geschichte immer gegen Pessimismus behaupten. Hier wird mir der Leitspruch des früheren israelischen Präsidenten Shimon Peres für alle Zeit in Erinnerung bleiben, der mir bei einem Gespräch sagte: „Pessimisten und Optimisten müssen beide sterben. Optimisten haben in jedem Fall ein besseres Leben“.

#RecognizeTheDanger

Gert Korentschnig
–Kulturkritiker. stv. Chefredakteur Kurier

FRÜHERKENNUNG

Wenn man die Gefahr erst erkennt, wenn sie ihre hässliche Fratze schon zeigt, besteht neben der eigentlichen Gefahr die Gefahr, dass man bereits zu spät dran ist. Daher ist beim Erkennen jeglicher Gefahr entscheidend, dass es sich um eine Früherkennung handelt. Dass man die ersten Signale wahrnimmt. Dass man die Augen nicht, wie es so bequem ist, allzu lange verschließt.

Wenn man die Gefahr dann erkannt hat, braucht es Mut, eine klare Position, Haltung und Abwehr mit angemessenen Mitteln.

Aber mit welchen Gefahren, mit welchen Aggregatzuständen von Bedrohung, haben wir es heute zu tun?
Mit politischen Gefahren, die aus falsch verstandenen Ideologien oder aus radikalen Egozentrismen resultieren. Wir leben im Zeitalter der Abgrenzung, der Intoleranz, es droht zu zerbrechen, was zwingend zusammengehört. Und im Hintergrund wird von Gruppierungen, die zurück in dunkle Zeiten wollen, an dieser Zerstörung des Systems gearbeitet.

Es gibt soziale Gefahren, etwa eine immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich, die politische Gefahren begünstigen. Sozialpolitische Gefahren. Persönliche wie gesundheitliche, die zu sozialpolitischen werden können. Und mit all dem verbunden kulturelle.

Unsere Kultur ist mit der Gefahr der quotengeilen Banalisierung konfrontiert. Aber was ist Kultur? Alles, was uns ausmacht, was wir wie leben. Das Konglomerat unserer Facetten.

Der Life Ball spiegelt all diese Facetten wider, er ist Kunst und Leben, Soziales und Politik. Und ein Vorbild im gemeinsamen Aufstehen gegen die Gefahr.

#RecognizeTheDanger

Willi Mernyi
–Vorsitzender Mauthausen Komitee Österreich

WELTOFFEN, VIELFÄLTIG UND BUNT

Heute in einem Land Individualität zeigen und leben zu können, ist ein Zeichen von Freiheit und funktionierender Demokratie. Von einem menschenwürdigen Umgang miteinander. Blicken wir zurück, dann war das keine Selbstverständlichkeit. Und blicken wir nach vorne, dann kann es morgen auch schon wieder keine mehr sein.

Die Gefahr für Freiheit und Demokratie lebt mit uns. Die persönlichen Besonderheiten eines jeden einzelnen Menschen machen die Buntheit einer Gesellschaft aus, sie zeigen die Vielfältigkeit in ihrer Summe. Eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, dass niemand vermag, die Freiheit anderer zu beschränken. Der Individualität stehen Konformität und Uniformität gegenüber. Mit der Tendenz, die „Anderen“, die „Bunten“, die nicht in das Grau-in-Grau Passenden negativ zu bewerten, sie auszuschließen oder sogar zu verfolgen. In Europa, in Österreich und mitten unter uns.

Es ist daher unser aller Aufgabe, Signale in diese Richtung wahrzunehmen und für Freiheit und Demokratie einzutreten, und mehr noch: sichtbar aufzutreten für eine weltoffene, vielfältige und bunte Gesellschaft.

#RecognizeTheDanger

DIE LIFE BIBLE DIENT ALS KREATIVE INSPIRATION FÜR DEN LIFE BALL 2017. NEBEN EINER STARKEN GESELLSCHAFTPOLITISCHEN BOTSCHAFT FINDET SICH AUCH DER DRESSCODE WIEDER.

WHO ARE YOU LOOKING AT?

WHO’S STRONG?
LAST DANCE?

# RecognizeThe Danger

Eine Gruppe von schillernden Individualisten lebt am Rande der Gesellschaft ihre eigene Vorstellung von Schönheit. Noch sehen sie die Bedrohung nicht. Haben sie die Kraft, für sich selbst und einander einzustehen, oder werden sie von den Militärstiefeln zertrampelt?

Eine neue, offen hedonistische Kultur gedeiht in den Ruinen des Ersten Weltkriegs. Bars und Cabarets sind voller individualistischer Paradiesvögel, die im Hier und Jetzt leben. Doch ihre Freiheit, sie selbst zu sein, ist bereits in Gefahr.

In den Goldenen Zwanziger Jahren wurden sexuelle Tabus gesprengt. Ein neuer Hedonismus entstand. Doch der Bettler bleibt unentdeckt,  niemand sieht ihn an. Was bedeuten Freiheit und Schönheit, wenn sie sich von denen abwenden, die weder schön noch reich sind?


LAST DANCE (Abb.1)
TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: UNIFORMIERTE: ANDREAS WOHLTAN/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, BEN HÄFNER/ STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, CHRISTOPHER KREMSNER/BOLANTE MODELS, FLORENTIN KURZ/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, JAN HENRYK/WIENER MODELS, JOSEF MOSTÖGL, JOSEPH KIRCHBERGER/WIENER MODELS, LUCAS BABUDER/ MOTHER AGENCY, LUCA VOGELSINGER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LUKAS SORER/VOLKSMODEL MANAGEMENT, MARKUS C. ENDER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, NIKOLAUS PREISER/MOTHER AGENCY, PETER ESTERL/TEMPO MODELS, PHILIPP LACKNER/WIENER MODELS, SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY, SIMON-ANDRÉS LITTASY/NEXT COMPANY MODELS, THOMAS STOIK/VOLKSMODEL STYLING: GERY KESZLER, VIKTORIA SHAW KOSTÜME: ART + EVENT THEATERSERVICE GRAZ GMBH, KOSTÜMFUNDUS LAMBERT HOFER, KOSTÜMFUNDUS ORF HAIR AND MAKE UP: MARTIN GEISLER, KARIN RUTHARDT, MARIO KREN, MICHELLE HEGHI, KATJA RASHKOFF- PAUNOVA LOCATION: KONZERTHAUS WIEN
FARBE: DARSTELLER: ANDREAS GABAUER, WILLI GABALIER, STEPHAN KORNFELD, FADI MERZA, EDGAR BÖHM, ADRIAN OSHIOKE/ WIENER MODELS, ALEXANDRA SCHERIAU, THOMAS MORGENSTERN, LENKA POHORALEK, CONNY KREUTER, HEIDI NEURURER, THOMAS KRAML, VERENA SCHEITZ STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME UND DEKOELEMENTE: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF, FUSSL MODESTRASSE MAYR GMBH, SWAROVSKI AG, ZARUBA GMBH, FUSSL MODESTRASSE MAYR GMBH HAIR ARTIST: DANILO DIXON | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER, ESRA UZUNAY, MARTINA ALMER MAKE UP ARTIST: ANDREAS BERNHARDT/BASICS BERLIN, PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS, THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: ALINA IVAN/MAC, EKATERINA BOBROV/MAC, SABINE SZEKELY/PERFECTPROPS KLAVIER: BÖSENDORFER BLASINSTRUMENTE, SCHLAGWERK: MUSIKINSTRUMENTENVERLEIH BREINSCHMID SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

WHO‘S STRONG (Abb.2)
TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: HALBSTARKE: ALEK SVABA, DIRK RIESSBERGER, GEORGE KOFI AMOAKOHENE, GERALD VDH/MEAT MARKET, HC HAAS, MICHAEL WEINGÄRTNER, NIKOLAUS PREISER/MOTHER AGENCY, ROBY BAUER/BODY & SOUL HUNDE: BULLINATORS WORKING BULL TERRIER KENNEL- RASSEZUCHT VON BULLTERRIER, KIKIKSBERG RASSEZUCHT VON AMERICAN STAFFORDSHIRE TERRIER STYLING: GERY KESZLER, VIKTORIA SHAW KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS BIRGIT HUTTER, KOSTÜMFUNDUS ORF HAIR AND MAKE UP: MICHELLE HEGHI, KARIN RUTHARDT, KATJA RASHKOFFPAUNOVA LOCATION: DONAUKANAL/ASPERN BRÜCKE (MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON VIA DONAU)
FARBE: DARSTELLER: KELLY OSBOURNE, MARVYN MACNIFICENT, PETER WOLLENSCHLÄGER, INGRID STIEGELBAUER, BEATE BARTON/WIENER MODELS, AUGUSTA ALEXANDER/WIENER MODELS STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜM: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART HAIR ARTIST: DANILO DIXON, CHRISTINE WEGSCHEIDER UND TEAM MAKE UP ARTIST: PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS, THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: ANGELA REINOLD, MARSELA BARNJAK/MAC, SABINE SZEKELY/PERFECTPROPS, SARAH SMRZEK/MAC BODYPAINTING/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS/ KOSTÜMBEMALUNG: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM | BODYPAINTING/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS/KOSTÜMBEMALUNG ASSISTENZ: JULIA EDER, ANDREA MÜHLBACHER LITFASSSÄULE: SCHMIEDL INNENAUSSTATTUNG FILM UND TV SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

WHO ARE YOU LOOKING AT? (Abb.3)
TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: WATSCHENMANN: ALAN SMITHEE STYLING: GERY KESZLER KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF HAIR AND MAKE UP: MICHELLE HEGHI LOCATION: WIENER PRATER (MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DER PRATER WIEN GMBH SOWIE DER LILIPUTBAHN IM PRATER GESMBH)
FARBE: DARSTELLER: JODIE HARSH, LUCIENNE EMILY LÜCKE, PHILISHA CONDITIONER, TAMARA MASCARA, STEPHAN SCHOBESBERGER, MARIUS VALENTE, GINGER RED, FELIX SCHILLER/MOTHER AGENCY, BERNADETTE HEGHI, DANIEL GOTTSCHLING STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME UND DEKOELEMENTE: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF, SWAROVSKI AG HAIR ARTIST: DANILO DIXON, CHRISTINE WEGSCHEIDER UND TEAM | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER MAKE UP ARTIST: PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS, THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: EKATERINA BOBROV/MAC, FERMAN ABDULLAH/MAC, NADINE OTTMANN/ MAC, SABINE SZEKELY/PERFECTPROPS SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY
ADDITIONAL SHOOTING: FOTOGRAF: MARKUS MORIANZ DARSTELLER: GERY KESZLER STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI HAIR AND MAKE UP ARTIST: PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS

WHO’S TO JUDGE

# RecognizeTheDanger

Die sieben Todsünden erinnerten den Maler Otto Dix an die Verdorbenheit
und Dekadenz, die für ihn im Berlin der Zwischenkriegszeit allgegenwärtig waren. Doch wer bestimmt, was Sünde und was Tugend ist? Wer hat die Macht, für alle anderen zu entscheiden?


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: RICHTER: JOSEF LANGSLEHNER/MOTHER AGENCY | STAATSANWÄLTE: PETER KRAUS/MOTHER AGENCY, HENZ TRAVNICEK/WIENER MODELS STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ORF, FUSSL MODESTRASSE MAYR GMBH HAIR AND MAKE UP: MICHELLE HEGHI LOCATION: ZENTRALHALLE DES JUSTIZPALASTES WIEN (MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DES OBERLANDESGERICHTS WIEN)
FARBE: DARSTELLER: 7 TODSÜNDEN: GEIZ: MARTIN MELCHER, TRÄGHEIT: SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY, WOLLUST: AMANDA LEPORE, ZORN: FLORIAN EIDHERR, HOCHMUT: LUKAS BABUDER/ MOTHER AGENCY, VÖLLEREI: JOSY OTTITSCH/BODY& SOUL, NEID: PUPPE | 7 TUGENDEN: CHARITY: BARBARA MEIER, GELASSENHEIT: MAX HENHAPPEL/WIENER MODELS, SINNLICHKEIT:
AMANDA LEPORE, LEIDENSCHAFT: CLEMENS HARTLEB/TEMPO MODELS, SELBSTBEWUSSTSEIN: JENNIFER BITTNER, GENUSS: JACQUES PATRIAQUE, ANERKENNUNG: PUPPE STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜM: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM UND TEAM KÖPFE UND MASKEN: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL. COM HAIR ARTIST: DANILO DIXON, CHRISTINE WEGSCHEIDER UND TEAM MAKE UP ARTIST: PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS, THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: ANGELA REINOLD, MARSELA BARNJAK/MAC, SABINE SZEKELY/PERFECTPROPS, SARAH SMRZEK/MAC BODYPAINTING/AIRBRUSH/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS: BIRGIT MÖRTL/ BIRGITMOERTL.COM | BODYPAINTING/AIRBRUSH/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS ASSISTENZ: JULIA EDER, ANDREA MÜHLBACHER SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

WHO SAYS’s WHAT’s NORMAL?

WHO SAYS WHAT’S NORMAL?

#RecognizeTheDanger
Der Berliner Arzt Magnus Hirschfeld war ein Vorreiter im Sprengen der Grenzen der sexuellen Identität. Seine Klinik verfolgte einen wissenschaftlichen Ansatz für das Verstehen von Homosexualität. Er war sogar an der ersten Geschlechtsumwandlung beteiligt.
Als Bücherverbrenner versuchten, ihre Vorstellung von normal durchzusetzen, öffnete er ein Tor zu neuen Möglichkeiten.


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: NABEL NÄCHT, CHRISTIAN WALLNER, GERY KESZLER, JOSEF MOSTÖGL, KARIN RUTHARDT, LUKAS GARTLER, MARKUS C. ENDER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, MICHELLE HEGHI, PETER ESTERL/TEMPO MODELS, RAJA SCHWAHN-REICHMANN, ROLAND ZIMMERMANN, VIKTORIA SHAW STYLING: GERY KESZLER, RAJA SCHWAHN-REICHMANN, VIKTORIA SHAW KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS LAMBERT HOFER, ART + EVENT THEATERSERVICE GRAZ GMBH, KOSTÜMFUNDUS ORF HAIR AND MAKE UP: MICHELLE HEGHI, KARIN RUTHARDT
FARBE: DARSTELLER: DR. HIRSCHFELD: DANILO DIXON | PATIENTEN: CONCHITA WURST, ANDREAS REITER, DANIEL GOTTSCHLING, PANDORA NOX, MAX MATTUSCHKA, MARIUS VALENTE STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME UND DEKOELEMENTE: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF, SWAROVSKI AG, ZARUBA GMBH HAIR ARTIST: DANILO DIXON, CHRISTINE WEGSCHEIDER UND TEAM | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER, ESRA UZUNAY, MARTINA ALMER MAKE UP ARTIST: THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN, PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS | MAKE UP ASSISTENZ: EKATERINA BOBROV/MAC, NADINE OTTMANN/MAC, FERMAN ABDULLAH/MAC, SABINE SZEKELY/PERFECTPROPS STANDSPIEGEL: BRIC Á BRAC SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

WHAT’S YOUR MOVE?

Ein Spiel auf Leben und Tod.
Oskar Schlemmers mechanische Figuren erscheinen wie Schach gurren beim Endspiel. Sind sie Menschen? Sind sie Maschinen? Eine dämonische Femme fatale verführt die Massen im Hintergrund.
Der nächste Zug muss klug überlegt sein.


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: HURE VON BABYLON: BEATE BARTON/WIENER MODELS | TRÄGER: CLEMENS HARTLEB/TEMPO MODELS, LUCAS BABUDER/MOTHER AGENCY, MORITZ DETERS, NIKOLAUS PREISER/MOTHER AGENCY, PAUL HAMMERSCHMID | MÄNNERGRUPPE: ALFRED HÄRTIG, ALEXANDER WOHLTAN, ANDREAS WOHLTAN/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, AUGUSTA ALEXANDER/WIENER MODELS, CHRISTIAN WALLNER, DANIEL GIULIANI/BODY & SOUL, DANIEL FABIKAN, DANIEL PETER GRESSL, DAVID ROTT/TEMPO MODELS, DOMINIK FÜREDER/FRESH FACE AUSTRIA, DOMINIQUE FOLIE, FLORIAN BODNER, FLORIAN VANA, HASSAN SAFAVERDI, IVAN JOSIPOVIC/WIENER MODELS, IVICA KOROLJEVIC, JAN SCHINDLER, JAKOB GREIFENEDER, JOEL MACHER, LUKAS GARTLER, LUKAS GRÖLLINGER, MANUEL SONNLEITNER/MODEL COMPANY, MATHIAS POLLAK, MICHAEL KRIEGISCH, NIKOLAIJ JANOCHA, PATRYK CZUBA/ ACTORS & COMPANY, PHILIPP RACHER, SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY, STEFAN SCHOBES KOSTÜME: FUSSL MODESTRASSE MAYR GMBH, KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART HAIR AND MAKE
UP: ESRA UZUNAY, KARIN RUTHARDT, KATHERINA BAJER, MICHELLE HEGHI BODYPAINTING/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS/KÜNSTLERISCHE GESTALTUNG DES HAUPTPODESTS UND SKULPTUREN: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM | ASSISTENZ: JULIA EDER, CHAN HEE PARK, BOKYOUNG KIM HOLZPODEST: ART FOR ART THEATERWERKSTÄTTEN SCAFFOLDING: MTR PRODUCTIONS LOCATION: WIENER POSTSPARKASSE (MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DER BAWAG P.S.K.)
FARBE: DARSTELLER: LEBEN: STELLA ELLIS | TOD: LUCAS BABUDER/MOTHER AGENCY | SCHACHFIGUREN: MADELEINE ALIZADEH/DARIADARIA, VICKY HEILER/BIKINIS & PASSPORTS, ANNA- LAURA KUMMER/ANNALAURAKUMMER, KIM LIANNE/KIMLIANNE, HRISTINA MICEVSKA/FLEUR DE MODE, NINA RADMAN/BERRIES & PASSION, KATHARINA SCHMALZL/KETCH’EM BUNNIES, KIM EDISA SHAHINI/DISI COUTURE STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, ZARUBA GMBH, SWAROVSKI AG HAIR ARTIST: DANILO DIXON | HAIR ASSISTENZ: KARIN RUTHHARDT, SUSU BABOLLEH/MUD, SARAH KORNTHEUER MAKE UP ARTIST: THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN, GERY KESZLER | MAKE UP ASSISTENZ: SUSU BABOLLEH/MUD, KARIN RUTHARDT, EVA WADSAK BODYPAINTING/AIRBRUSH/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

DRAWN TO TROUBLE?

Was ist männliche Schönheit?
Während die neuen Herren idealisierte Körper aus einem imaginären alten Griechenland verehrten, erforschten Kubisten und Expressionisten verschiedene, freiere Interpretationen des männlichen Körpers. Als „entartet“ bezeichnet,
wurden die Künstler verfolgt und viele
ihrer Werke zerstört.


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: MÄNNERGRUPPE: ADRIAN TRBOVIC, CHRISTIAN KRALL/BODY&SOUL, CLEMENS HARTLE/TEMPO MODELS, GREIG MATTHEWS/BODY & SOUL, HC HAAS, JOSEF MOSTÖGL, MORITZ DETERS, PAUL HAMMERSCHMID, THOMAS STOIK/VOLKSMODEL MANAGEMENT | OFFIZIER: ERWIN HÜTTLER/MOTHER AGENCY STYLING: GERY KESZLER HAIR AND MAKE UP: MICHELLE HEGHI LOCATION: IG F23/ EHEM. SARGERZEUGUNG ATZGERSDORF
FARBE: DARSTELLER: KÜNSTLER: CACHO FALCON | MODELLE: ADRIAN DORFMEISTER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, ADRIAN TRBOVIC, CLEMENS HARTLEB/TEMPO MODELS, MARTIN MELCHER, RICHARD TREMMEL, SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY STYLING: CACHO FALCON, GERY KESZLER HAIR ARTIST: DANILO DIXON | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER KÖRPERKUNST UND SET DESIGN: CACHO FALCON ADDITIONAL BODYPAINTING: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM SET DESIGN: CACHO FALCON SET BAU: HANNES HRUBY

DRAWN TOGETHER

DRAWN TOGETHER

Auch für Frauen waren die 1920er und 1930er-Jahre ein Labor für sexuelle Identitäten, sowohl lesbisch als auch hetero. Der neue Kollektivismus zwang viele Mädchen und Frauen in ein uniformes Frauenbild. Was ist der Preis der Individualität?


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: TURNERINNEN: ANNA BECK, BIRGIT DEUTSCHMANN, CELINE ANZUR, CLARA BUXBAUM, CONNY SCHLEMMER, ELIANA PAUL, ELISABETH SPERR, HELENE BUCHNER, JOHANNA FRIES, JUDITH HAIDACHER, VANDA USZKAI, VESELA
DIMOVA, MILLENIUMDANCERS: ANNABEL STÖGER, CAROLINA GERSTACKER, CLARA KNOLL, ELISABETH BLUTSCH, ESTHER TREML, HELEN COVENEY, JULIA KOLLER, KATHERINE FIELDS, KONSTANZE BARBORIK, LARISSA KOLLER, MARITA LANDGREBE, OLIVIA KEMP, RAMONA REITHER, SOPHIE WAGNER, SARAH SOS, THERESIA MAURER, VALERIE LICHTENWÖRTHER, VICTORIA MERCEDES CÄSAR STYLING:
GERY KESZLER, VIKTORIA SHAW HAIR AND MAKE UP: MARTIN GEISLER, ANITA EDER, CATHRINE ANNE PHILLIP, ESRA UZUNAY, KATJA RASHKOFF- PAUNOVA, KERSTIN BRUCKMAYER, MARIETTA DANG, RENATE SKALA TURNREIFEN: HANNA MAIERHOFER UND ERSTER WIENER TURNVEREIN LOCATION: VOLKSGARTEN WIEN (MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DER BUNDESGÄRTEN WIEN)
FARBE: DARSTELLER: ANITA BERBER: SUNNYI MELLES, SYLVIA VON HARDEN: JOEY ARIAS, MARLENE DIETRICH: KEN KRUEGER, TAMARA DE LEMPICKA: NICOLE BEUTLER STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART HAIR ARTIST: DANILO DIXON, CHRISTINE WEGSCHEIDER UND TEAM | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER MAKE UP ARTIST: ANDREAS BERNHARDT/BASICS BERLIN, THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: ANGELA REINOLD, EKATERINA BOBROV/MAC, SARAH SMRZEK/MAC SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

WHO IS PRIMITIVE?

Josephine Baker war berühmt für ihre sensationellen Tanzdarbietungen. Oft trug sie kaum mehr als ein paar Straußenfedern und ihr berühmtes Bananenkostüm verursachte einen öffentlichen Skandal.
Sie spielte mit Vorurteilen über „natürliche“ afrikanische Sinnlichkeit. Doch während
das Publikum den Blick nicht von ihren Drehungen lassen konnte, sahen viele in ihrer Kunst ihre eigenen Erwartungen und Wünsche widergespiegelt.


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: THEATERPUBLIKUM: AILA KOCH/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, ALISA VENGEROVA/TEMPO MODELS, ALIYA DAVLETOVA/VOLKSMODEL, ANDREAS WOHLTAN/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, ANDY LEITNER, ANFISA POLEKHINA/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, ANNA MARIA MITTELBERGER/BODY & SOUL, ANTONIA HAUSMAIR/WIENER MODELS, BEN HÄFNER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, BERNHARD SINGER/TEMPO MODELS, BIANCA GINSBERG/MOTHER AGENCY, BOHDAN SHUTKA, BRIGITTE POLT/
BODY & SOUL, CASPAR LEUHUSEN/WIENER MODELS, CATHARINA INTERING/VOLKSMODEL, CHRISTINE HUBER/BODY & SOUL, CHRISTINE JESTER/BODY & SOUL, CLARA MONTOCCHINO/
BODY & SOUL, CLEMENS HAJEK/MOTHER AGENCY, DANIEL KLEINFERCHER/BODY & SOUL, DANIEL WALLERBERGER/MOTHER AGENCY, DAVID ROTT/TEMPO MODELS, DONOVAN STREICHER/ VOLKSMODEL, DORIS SEIRINGER/BODY & SOUL, ERWIN HÜTTLER/MOTHER AGENCY, FLORENTIN KURZ/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, FLORIAN SCHÖLLER, GUDRUN GRASBERGER/ MOTHER AGENCY, HELGA SCHÄFFER/MOTHER AGENCY, LUCAS BABUDER/MOTHER AGENCY, INGRID STIEGLBAUER, ILSE KUBU/MOTHER AGENCY, IRIS LIND/BODY & SOUL, JENNIFER BITTNER, JOHANNA WALL/BODY & SOUL, JOSEPH KIRCHBERGER/WIENER MODELS, JOSEF LANGSENLEHNER/MOTHER AGENCY, JULIA JANOUSCHEK/MOTHER AGENCY, JULIA JESCH/TEMPO MODELS,
JULIA RAFFEINER/MOTHER AGENCY, KATHARINA BARWA/FLAIR, LEOPOLD BÖHM/BODY & SOUL, LISA RESCH/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LISA TRITSCHER/BODY & SOUL, LUISA KLEINHEINRICH/VOLKSMODEL, LUCA VOGELSINGER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LUKAS NEUWIRTH/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LYDIA KECK/STELLA MODELS
& TALENT MANAGEMENT, MAGDALENA BÖNISCH/BODY & SOUL, MAGDALENA MAYER/TEMPO MODELS, MAGDALENA NEUHOFER/TEMPO MODELS, MARINA DWORAK/VOLKSMODEL, MARION MANDL/MOTHER AGENCY, MARKO KARACIC/TEMPO MODELS, MARKUS C. ENDER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, NIKOLAUS PREISER/MOTHER AGENCY, PETER ESTERL/TEMPO MODELS, PETER WIESER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, PHILIPP LACKNER/WIENER MODELS, PHILIPP VIEHTAUER/BODY & SOUL, ROSIE BACHINGER/MOTHER AGENCY, SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY, SIMON-ANDRÉS LITTASY/NEXT COMPANY MODELS, SOPHIA BARWA/FLAIR, SOPHIA SZABO/TEMPO, SOPHIE MARIE FRAUSCHER/MOTHER AGENCY, SOPHIE TOTZAUER/ MOTHER AGENCY, STEFAN FIZO/BODY & SOUL, STEFAN KRÖLL/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, STEFAN RIEGELBAUER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, SUSANNE JAHN/ MOTHER AGENCY, THOMAS STOIK/VOLKSMODEL, VARIA LOVA/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, VICTORIA ABULESZ/TEMPO MODELS, VIKTORIA NADAKHOWSKA/FLAIR, VIKTORIA HELENE NIEDERWIESER STYLING: BIRGIT HUTTER, VIKTORIA SHAW KOSTÜME: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS BIRGIT HUTTER, KOSTÜMFUNDUS ORF HAIR AND MAKE-
UP COORDINATION: GABY GRÜNWALD HAIR AND MAKE UP:ANITA EDER, ARINA DIECHLER, BEATE LENTSCH BAYERL, CHRISTINA KAIL, DANIELA SKALA, ELIJAH DORIAN, ESRA UZUNAY, GABY GRÜNWALD, KARIN RUTHARDT, KATHERINA BAJER, KATJA RASHKOFF- PAUNOVA, MARIETTA DANG, MARIO KREN, MARKUS KOSEK, MARTIN GEISLER, MICHELLE HEGHI, MONIKA KRESTAN, RENATE SKALA, ROBERTO CARO, SEVINC TÜKENMEZ, TAMARA CHLAD, TÜNDE KISS BENKE, VICTORIA GREINECKER LOCATION: KAMMERSPIELE DER JOSEFSTADT, 1010 WIEN
FARBE: DARSTELLER: JOSEPHINE BAKER: REBECCA HORNER | MUSIKER: SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY, ADRIAN DORFMEISTER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LUCAS BABUDER/ MOTHER AGENCY, MARKUS C. ENDER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, MARTIN MELCHER, PETER ESTERL/TEMPO MODELS STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME UND DEKO-ELEMENTE: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF, SWAROVSKI AG, ZARUBA GMBH HAIR ARTIST: DANILO DIXON | HAIR ASSISTENZ:
REGINA BREITENFELDER MAKE UP ARTIST: THOMAS LORENZ/AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: SUSU BABOLLEH/MUD BODYPAINTING/AIRBRUSH/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM | BODYPAINTING/AIRBRUSH/SPECIAL MAKE-UP EFFECTS ASSISTENZ: JULIA EDER, ANDREA MÜHLBACHER BLASINSTRUMENTE: VOTRUBA MUSIKINSTRUMENTE SCHLAGZEUG: THOMAS MAYR SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

WHO PLAYS WHOM?

Eine dekadente Gesellschaft lacht über die Eskapaden einer Komikertruppe. Die glamourösen Kleider und Uniformen der Zuschauer lassen sie gleichzeitig kultiviert und gefährlich wirken. Doch wer wird hier wirklich zur Schau gestellt?


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: ETABLISSEMENTGÄSTE: ALEXANDRA KRSTAJIC/VOLKSMODEL MANAGEMENT, ALISA VENGEROVA/TEMPO MODELS, ANDREAS WOHLTAN/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT,ANJA STANY/WIENER MODELS, ANTONIA HAUSMAIR/WIENER MODELS, AYLIN KÖSETÜRK/WIENER MODELS, BEATE BARTON/WIENER MODELS, BEN HÄFNER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, BIANCA GINSBERG/MOTHER AGENCY, CECILIE VON HEINTZE/MOTHER AGENCY, CHRISTINE JESTER/BODY & SOUL, CONSTANZIA DELORT-LAVAL/WIENER MODELS, EMILIA SCHWARTZ/WIENER MODELS, ERWIN HÜTTLER/MOTHER AGENCY, FLORENTIN KURZ/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, GUDRUN GRASBERGER/MOTHER AGENCY, HELGA SCHÄFFER/MOTHER AGENCY, JOHANNA WALL/BODY & SOUL, JOSEPH KIRCHBERGER/WIENER MODELS, JOSEF LANGSLEHNER/MOTHER AGENCY, JOSEF MOSTÖGL, JULIA JESCH/ TEMPO MODELS, JULIA RAFFEINER/MOTHER AGENCY, LEOPOLD BÖHM/BODY & SOUL LEXIE KOLOSSOV/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LUCA VOGELSINGER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, LUCAS BABUDER/MOTHER AGENCY, LUKAS GARTLER, MAGDALENA MAYER/TEMPO MODELSMAGDALENA NEUHOFER/TEMPOMODELS, MARIA JOSEFA SCHACHERMAYER/ TEMPO MODELS, MARINA CUBELA/WIENER MODELS, MARKUS C. ENDER/STELLA MODELS & TALENT MANAGEMENT, NORA KOHLMAYR/WIENER MODELS, NIKOLAUS PREISER/MOTHER AGENCY, PETER ESTERL/TEMPO MODELS ROSIE BACHINGER/MOTHER AGENCY, SEREF ÜNAL/MOTHER AGENCY, SIMON ANDRÉS LITTASY/NEXT COMPANY MODELS, SIMON RUSCH/WIENER MODELS, THOMAS STOIK/VOLKSMODEL MANAGEMENT, VIKTORIA ABULESZ/TEMPO MODELS, WALTER REINDL STYLING: GERY KESZLER, ALI RABBANI, VIKTORIA SHAW KOSTÜME: ART + EVENT THEATERSERVICE GRAZ GMBH, ATELIER JCHOERL, KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS BIRGIT HUTTER, KOSTÜMFUNDUS LAMBERT HOFER, KOSTÜMFUNDUS ORF HAIR AND MAKE UP: KARIN RUTHARDT, MARIO KREN, MICHELLE HEGHI, MARTIN GEISLER, ANITA EDER, RENATE SKALA, ESRA UZUNAY, KATJA RASHKOFF- PAUNOVA, KERSTIN BRUCKMAYER ROULETTE-TISCH: GP-EVENT CASINO POSAUNE: VOTRUBA MUSIKINSTRUMENTE LOCATION: EDEN BAR, 1010 WIEN
FARBE: DARSTELLER: JOEY ARIAS STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME UND DEKO-ELEMENTE: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF, SWAROVSKI AG HAIR ARTIST: DANILO DIXON | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER MAKE UP ARTIST: PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS | MAKE UP ASSISTENZ: SABINE SZEKELY/ PERFECTPROPS SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

CAN YOU HEAR THE BEAT?

Oskar, der Held in Günter Grass‘ Roman Die Blechtrommel, ist ein Kind, das beschließt nicht weiter zu wachsen, der unter „Sonderlingen“, Zirkusleuten und reisenden Artisten lebt.
Sein Trommeln und seine spitzen Schreie scheinen eine Warnung vor dem Vordringen der Nazis und ihrer Grausamkeiten zu sein.


TEXT: PHILIPP BLOM, VERONICA BUCKLEY
SCHWARZ-WEISS: DARSTELLER: MÄDCHENGRUPPE: ANNABEL STÖGER, BIBORKA ASZTALOS, CLARA KNOLL, ESTHER TREML, HELEN COVENEY, JULIA KOLLER, KATHERINE FIELDS, KONSTANZE BARBORIK, LARISSA KOLLER, MARITA LANDGREBE, OLGA LYSSENKO, OLIVIA KEMP, RAMONA REITHER, THERESIA MAURER, VICTORIA MERCEDES CÄSAR STYLING: GERY KESZLER, VIKTORIA SHAW KOSTÜME: TOSTMANN TRACHTEN HAIR AND MAKE UP: MARTIN GEISLER, KATJA RASHKOFF- PAUNOVA, CATHRINE ANNE PHILLIP LOCATION: SANKT-ULRICHS-PLATZ, 1070 WIEN
FARBE: DARSTELLER: OSKAR DOLORES SCHMIDINGER | ZIRKUSARTISTEN: ANDREA MÜHLBACHER, CHRISTOPH KOPPLER, MARIA PRÄHOFER, MIRIAM GFELLNER, STEFANIE GRÜNDLER | TÄNZERINNEN: CHRISTINA ZAUNER, HANNAH KABELKA, MARIA MONCHEVA, WEI DA CHEN | RIESIN: LADYFAG STYLING: GERY KESZLER, LUKAS GARTLER, MICHELLE HEGHI KOSTÜME UND DEKOELEMENTE: KOSTÜMFUNDUS ART FOR ART, KOSTÜMFUNDUS ORF, ZARUBA GMBH, SWAROVSKI AG HAIR ARTIST: DANILO DIXON, CHRISTINE WEGSCHEIDER UND TEAM | HAIR ASSISTENZ: REGINA BREITENFELDER, ESRA UZUNAY, MARTINA ALMER MAKE UP ARTIST: ANDREAS BERNHARDT/BASICS BERLIN, PETER SCHINDLER/PERFECTPROPS, THOMAS LORENZ/ AGENCE SAINT GERMAIN | MAKE UP ASSISTENZ: ALINA IVAN/MAC, ANGELA REINOLD, EKATERINA BOBROV/MAC, SABINE SZEKELY/PERFECTPROPS, SARAH SMRZEK/MAC COSTUME- AND PROP-PAINTINGS: BIRGIT MÖRTL/BIRGITMOERTL.COM | PAINTING ASSISTENZ: JULIA EDER SET DESIGN: ANDREAS LACKNER SET BAU: HANNES HRUBY

Leading Team

Konzept und Idee:
Gery Keszler
Mitarbeit Life Ball Team:
Florian Neumann (Produktionsleitung), Amir Salar Sirdjani (Artis Booking), Silvia Ramsauer und Stephan Kornfeld (Sponsoring), Denise Böhm und Veronika Maria (PR&Öffentlichkeitsarbeit)
Gastautoren:
Philipp Blom, Renate Brauner,
Veronica Buckley, Direktor Dr. Matti Bunzl, Robert Dornhelm, Direktorin Dr. Danielle Engelberg-Spera, Bundeskanzler Mag. Christian Kern, Janina Lebiszczak, Mauthausen Komitee-Vorsitzender Willi Mernyi, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Dr. Reinhold Mitterlehner, Kurator Doz.Mag. Dr. Werner Michael Schwarz, Univ. Prof. Mag. DDr. Oliver Rathkolb
Expertenunterstützung:
Dr. Philipp Blom, Direktor Dr. Matti Bunzl, Univ. Prof. Mag. DDr. Oliver Rathkolb, Doz. Mag. Dr. Werner Michael Schwarz
Design & Konzeption der Printausgabe Life Bible:
EN GARDE Wien, www.engarde.net
Design & Konzeption Internet Auftritt www.lifebible.org
Ploner Communications;
Gestaltung und Design Poster Innenseite Dustcover: Mag. Philipp Ploner
Druckerei:
REMAprint/LITTERADRUCK
Dank an Fedrigoni
für die Zurverfügungstellung des Papiers
LEADING TEAM
TEAM OUTDOOR-SHOOTINGS
(Schwarz/Weiß)
Fotograf:
Markus Morianz
Fotoassistenz:
Werner Streitfelder, Fabian Skala, Florian Kellner
Fotobearbeitung:
Vienna Paint Bildbearbeitungs GmbH, Andreas Fitzner
Hair and Make-Up Coordination:
Martin Geisler, Gaby Grünwald
Hair and Make-up Assistenz:
Katherina Bajer, Kerstin Bruckmayer, Roberto Caro, Tamara Chlad, Marietta Dang, Arina Diechler, Anita Eder, Elijah Dorian, Victoria Greinecker, Michelle Heghi, Beate Lentsch Bayerl, Christina Kail, Tünde Kiss Benke, Markus Kosek, Mario Kren, Monika Krestan, Cathrine Anne Phillip, Katja Rashkoff- Paunova, Karin Ruthardt, Daniela Skala, Renate Skala, Sevinc Tükenmez, Esra Uzunay, Bodypainting / Airbrush / Special Make-Up Effects:
Birgit Mörtl/birgitmoertl.com
Bodypainting / Airbrush / Special Make-Up Effects Assistenz:
Julia Eder, Chan Hee Park,
Bokyoung Kim
Kostümleitung:
Viktoria Shaw
Kostüm Assistenz:
Lukas Gartler, Michelle Heghi
Kostüme / Ausstattung:
Kostümfundus ART for ART Kostümfundus Lambert Hofer Kostümfundus Birgit Hutter
Art + Event Theaterservice Graz GmbH ATELIER JCHOERL
Tostmann Trachten
Produktion und Location Management:
Anabel Nächt
Site Coordination and Transport Coordination:
Christian Wallner
Site Catering:
provided by Ströck
coordinated by Elisabeth Mikulenko
Site Crew:
Verein Positiver Dialog: Andreas Dubanovsky Shida Farajy
Fredy Härting
Helmut Konrad
Iviza Koroljevic
Johann Kösler
Gabriela MüllerPower Supplies: Event Electric
Production Vehicle:
Sixt G.m.b.H
Making of-Fotograf:
Jürgen Hammerschmid
TEAM INDOOR- SHOOTINGS (Farbe)
Fotografin:
Inge Prader/prader.at
Licht:
Paul Prader
Fotoassistenz:
Nina Helf, Nora Helf, Marie-Aline Munk, Fabian Skala
Lukas Emberger
Fotograf 2. Set:
Markus Morianz
Foto-Equipment:
Digitalstore Vienna
Ernst Dangl GmbH Fotobearbeitung:
Vienna Paint Bildbearbeitungs GmbH, Andreas Fitzner
Studio:
Marx Palast/Marx Media Vienna
Set Design:
Andreas Lackner
Set Bau:
Hannes Hruby
Set Master:
Christian Wallner
Set Bau Side Crew:
Positiver Dialog:
Andreas Dubanovsky
Fredy Härting
Iviza Koroljevic
Helmut Konrad
Johann Kösler Grafik Backdrops: Magdalena Vogl/mxm Design

Grafik Set:
Kathrin Oberegger
Prints Backdrops & Sets:
Plakativ Werbetechnik Rigging:
MTR Productions GmbH Kostümleitung:
Lukas Gartler, Michelle Heghi
Kostüme / Ausstattung:
Kostümfundus ART for ART
Ein spezielles Dankeschön geht an den Kostümfundus ART for ART für die langjährige Unterstützung und die Zurver- fügungstellung unzähliger Kostüme und Accessoires.
Kostümfundus ORF
Swarovski AG
Zaruba GmbH
Fussl Modestraße Mayr GmbH
Make-up Artists:
Thomas Lorenz/Agence Saint Germain Andreas Bernhardt/Basics Berlin
Peter H. Schindler/perfectprops Make-Up provided by M.A.C Cosmetics Make-up Assistenz:
Sabine Szekely/perfectprops
Angela Reinold
Susu Babolleh/MUD
Karin Ruthardt
Alina Ivan/MAC
Marsela Barnjak/MAC
Ekaterina Bobrov/MAC
Sarah Smrzek/MAC
Ferman Abdullah/ MAC
Nadine Ottmann/ MAC
Eva Wadsak
Hair Artists:
Danilo Dixon
Christine Wegscheider und Team
Hair Assistenz:
Regina Breitenfelder, Martina Almer, Esra Uzunay, Karin Ruthhardt, Susu Babolleh/ MUD, Sarah Korntheuer
Bodypainting / Airbrush / Special Make-Up Effects:
Birgit Mörtl/birgitmoertl.com Bodypainting / Airbrush / Special Make-Up Effects Assistenz:
Julia Eder, Andrea Mühlbacher Kostümteam:
Ackerl Stephanie, Auer Marlene, Brader Elisabeth, Bugram Nico, Caspar Fabian, Egger Rosi, Eidherr Florian, Enöckl Lisa, Erharter Ruth, Farnleitner Anna-Katheri- na, Fuchs Mareike, Handler Lena, Heghi Bernadette, Heghi Eva, Heghi Jozsef, Langmüller Rahel, Leiche Lilith, Luhn Damaris, Macher Joël, Pammer Thomas,
Reisner Judith, Reisner Paul, Scharrer Carola, Scharrer Pamela, Scheiber Anna, Schinner Zoe, Schlagbauer Britta, Scho- besberger Stefan, Schreiner Victroria, Schuster Lisa, Sirjani Arrizu, Stettler Viktoria, Wenusch Kathrin, Wohltan Andreas, Zeilinger Patrick Styleprovider:
Kostümfundus ART for ART Kostümfundus ORF
Fussl Modestraße Mayr GmbH M.A.C Cosmetics
Swarovski AG
Zaruba GmbH
Official Hotel Partner:
Le Meridien Vienna
Site-Caterer:
Marx Restauration
Catering Leiter:
Elisabeth Mikulenko
Official Logistics Partner:
DB Schenker
Working Space onsite / Kostüm und Kulissenwerkstatt:
Rinderhalle – Marx Halle/HEY-U MEDIA- GROUP
Making of-Fotograf:
Harald Klemm
Modelbooking:
Zigi Mueller-Matyas

EIN DANKESCHÖN GILT WEITERS den folgenden Personen für die
freundliche Unterstützung

Ganz besonderer Dank gilt den Verantwortlichen und dem Team des Wien Museums – allen voran Direktor Matti Bunzl und Kurator Werner Michael Schwarz – für die inhaltliche Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit der Thematik der Life Bible 2017 sowie für die Bereitstellung der Räumlich- keiten des Wien Museums für die Ausstellung der Life Bible 2017 und für die dazugehörige Vernissage.

Style Guide

Gäste mit fantasievollen Outfits und extravaganten Stylings tragen zum stimmungsvollen Ganzen bei und sind somit unentbehrlicher Teil der Life Ball Nacht. Als aktive Mitwirkende setzen sie ein lebensfrohes Zeichen für Offenheit und Toleranz. Einfallsreichtum, Fantasie und Lust am Styling sind die Voraussetzungen, um am Life Ball mit einem reduzierten Style Ticket zu glänzen.

Dabei gilt ein wichtiger Grundsatz: Nur die bunte, lebensbejahende Welt im Vordergrund der einzelnen Werke soll als Inspiration für die Outfits dienen. Die Uniformen und die damit einhergehende herannahende Gefahr, symbolisiert durch die schwarz-weiße Welt im Hintergrund, ist ausdrücklich kein erlaubter Style beim Life Ball 2017.

Extravaganter Kopfschmuck sowie glamouröses Hair-Styling und Make-Up sind neben dem Outfit die wichtigsten Elemente des Life Ball Stylings. Outfits mit Red Ribbons oder kreativen Add-Ons als Symbol für Safer Sex erhalten einen Bonus von der Style Police.
Es gilt mit ästhetischer Raffinesse und Feingefühl an das Life Ball Outfit heranzugehen und die Lust beim Betrachter mehr durch das Erahnte, und nicht nur das Gezeigte, zu wecken.

Gäste, die mit ihrem Styling – beispielsweise durch religiöse oder politische Symbole – bewusst Gefühle andere Menschen verletzen, erhalten keinen Zutritt zum Life Ball. Ebenso ist eine Teilnahme am Ball in Jeans, T-Shirt, Turnschuhen oder jeglicher anderer Freizeitkleidung ausgeschlossen.

Zum Video

 

 

Eckdaten Lifeball 2017

Der LIFE BALL ist ein Event, der internationaler Bedeutung ist. Eine Institution.

Seit dem ersten LIFE BALL vor über 25 Jahren wurde jährlich einer Vielzahl an HIV und AIDS Themen eine Plattform gegeben (z.B. Mutter-Kind-Übertragung, Prävention, Länderspezifische Initiativen, uvm.) und wichtige Spenden generiert. Um den ursprünglichen Eventgedanken nämlich das Leben zu feiern und das Ziel „Together we can end AIDS“ wieder in den Vordergrund zu rücken,  wird ab dem Jahr 2017 ein jährlicher Themen-Schwerpunkt eingeführt, der den kreativen Leitfaden dominiert. Dieser ist das ganze Jahr über präsent, schafft Bewusstsein und ruft eine Bewegung ins Leben. Somit soll ein spürbarer Impact in der Gesellschaft erzielt werden.

  1. Juni 2017, Rathaus Wien

Tickets

Der nächste Life Ball findet am Samstag, 10. Juni 2017 zum 24. Mal am Wiener Rathausplatz statt.

Verfügbare Ticketkategorien

Es gibt beim Life Ball 2017 die Wahl zwischen drei Ticket Kategorien:

Style Ticket à EUR 90

Für die kreativsten Life Ball Gäste, deren Bemühungen rund um das Schaffen eines kreativen Stylings mit einem vergünstigten Preis belohnt werden. Unter www.lifebible.org können Inspirationen geholt und die Styling Konditionen abgefragt werden. Mit dem Erwerb eines Style Tickets erklären sich die KäuferInnen mit den Styling Bedingungen einverstanden.

Regular Ticket à EUR 180

Gedacht für all jene, die wahlweise entweder klassisch elegant oder im kreativen Styling des diesjährigen Mottos am Life Ball teilhaben möchten.

Details:

Um bei der Vielzahl an Anfragen höchstmögliche Chancengleichheit auf die 3.780 zur Verfügung stehenden Life Ball Tickets zu gewährleisten, wurde schon viele Jahre in Form eines randomisierten Auslosungsverfahrens ermittelt, wer die Chance auf den Kauf von maximal zwei Tickets erhält.

Auch für den Life Ball 2017 wird das Glück entscheiden, wer eine Kaufoption auf zwei Tickets lösen kann. Eine Ticket-Garantie oder verbindliche Vorbestellung von Life Ball Tickets gibt es beim regulären Ticketverkauf daher leider nicht.

Style Tickets und Regular Tickets werden Anfang April verlost – die Vormerkphase dazu startet Ende März. Genaue Details werden in den kommenden Tagen veröffentlicht. ACHTUNG! Es sind pro Kunde maximal zwei Tickets, entweder zwei Style Tickets oder zwei Regular Tickets, zu erwerben.

VIP Ticket à EUR 2.500

Erleben Sie den Ball in seiner ganzen Pracht und nutzen Sie die Möglichkeit, mit Ihren Freunden, Mitarbeitern, Kunden oder Geschäftspartnern einen ganz besonderen Abend zu erleben. Mit dem großzügigen Kauf des VIP Packages erhalten unsere VIP Gäste ein Galadiner im Festsaal des Rathauses noch bevor jegliche andere Gäste Zutritt haben, den Einlass zur VIP Tribüne über den Red Carpet für die Eröffnung, am Ball Zugang zum komplett abgetrennter exklusiver VIP-Bereich in der Wappensaal Gruppe, den eigene Acts bespielen und wo für erlesene Verpflegung gesorgt ist. (Der Spendenanteil des VIP Tickets ist steuerlich absetzbar. Sollten Sie an VIP Karten interessiert sein, bitten wir Sie Sich entweder per E-Mail oder Telefon bei uns zu melden.)

Internationale Packages

Um auch Gästen aus dem Ausland die Teilnahme am Life Ball 2017 zu ermöglich, werden auch heuer wieder Life Ball Packages inklusive Ticket, Flug und Übernachtung angeboten. Nähere Informationen über die Packages und zu den Reiseveranstaltern finden Sie in Kürze hier.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Leitung Ticketing
Miriam Brownstone, MBA

+43 1 595 56 00 – 14
miriam.brownstone@lifeball.org

 

 

 

Sponsoren

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